IN:CH architects and planners

IN:CH is a transcultural and interdisciplinary organisation which aims to bring positive changes through design and innovation to all strata of the society. Our strength comes from both the Indian and the Swiss cultures.

Sonntag, 12. Mai 2013

Woche 12 | Die Ruhe vor dem Sturm

Nach dieser intensiven Arbeitszeit in Bangalore, die ihren vorläufigen Abschluss in der Midreview fand, wurden uns  vier Tage Freizeit gegönnt. 

Unsere indische Mitstudentin Ambica hatte uns zu sich nach Hause eingeladen. Einige von uns sind dieser Einladung gefolgt, und so sind wir mit dem Bus 6 Stunden nach Coorg gefahren. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und der Ort gefällt uns auch sehr gut. 

Das Klima ist etwas milder und die frische Luft ist eine Wohltat für unsere Lungen. In dieser hügeligen Dorflandschaft bereiten wir uns vor für die letzte Etappe des IN:CH Studios.

 

Staudenmann Alexandra

 



 

Woche 12 | Besuch auf dem Dorfe

Von den Städten in Indien haben wir nun schon einiges gesehen. Heute stand aber ein Ausflug in ein Dorf auf dem Programm, in eine komplett andere Welt also. Man kann vielleicht nicht sagen die Zeit ist hier stehen geblieben, aber die Einflüsse des digitalen Zeitalters haben nur sehr punktuell auf den ruhigen Alltag der Dorfbewohner abgefärbt.

Wir besuchen im Dorf Byatryanhalli eine Baustelle die das Resultat einer Zusammenarbeit der NGO Habitat for Humanity in Indien, dem IN:CH Architekturbüro in Bangalore und einer Thesis-Arbeit von Studenten an der BFH in Burgdorf ist. Wissenschaftlichen Untersuchungen über Lebensweise und Bedürfnisse von mittellosen Dorfbewohnern waren die Grundlage für ein Pilotprojekt eines kleinen Wohnhauses, das mit lokalen Materialien von den Dorfbewohnern selbst erstellt werden kann. Neben einer guten Belüftung (besonders wichtig in diesem tropischen Klima) lassen wir uns weitere Low-Tech-Installationen wie die Konstruktion aus Stampflehm, den Regenwasserspeicher, die Komposttoilette oder die familieneigene Biogas-Anlage erklären.

Nach einem kurzen Rundgang durch das kleine Dorf steigen wir schliesslich wieder in den Zug, der uns zurück in die pulsierende Grossstadt bringt. Einem Ziel das viele Inder aus wirtschaftlichen Gründen und vielfach für unbestimmte Zeit ansteuern. Vielleicht gerade weil es in ihrem Dorf kein Projekt gab, das ihnen helfen konnte die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

Siegenthaler Stefan






Montag, 6. Mai 2013

Woche 11 | eine ganz normale Woche

Diese Woche haben wir mehrheitlich in unseren Studios im United Theological College in Bangalore verbracht. Der grüne Campus mit seinen riesigen schönen Bäumen hilft uns genügend Ruhe zu finden. Wir haben in diesem Umfeld eine gute Arbeitsatmosphäre, um kreative Ideen für unsere Campus-Projekte zu entwickeln.
Um dieses ruhige und arbeitsintensiven Umfeld zu verlassen, haben wir heute, an unserem freien Tag wieder das etwas lebendigere und hektischere Bangalore gesucht: Wir gingen mit der Rikscha auf Erkundungstour. Im Fabindia konnten wir schöne indische Artikel kaufen.
Später beim Abendessen in einer Mall entdeckten wir, dass auch Schweizer Produkte in Indien beliebt zu sein scheinen. Von Gruyerekäse über Fondue, feiner Lindt Schokolade und Ricola ist die Auswahl gross, die Preise jedoch mächtig. Also verzichteten wir lieber und freuen uns, dies alles in der Schweiz wieder zu geniessen! 

 

Schweingruber Stephanie 

 



 



Freitag, 3. Mai 2013

Woche 8 | auch hier bleiben wir nicht für immer

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Kaum in Mumbai angekommen sind wir schon wieder an den Schlusspräsentationen vom Task 2. Nach spannenden aber auch anstrengenden Tagen haben alle Gruppen eine gute Leistung erzielt. Die indischen Assistenten meinten nur, dass sie es nicht gewohnt sind, dass in so kurzen Bearbeitungszeiten solch gute Qualität abgeliefert werde. 
Allerdings gingen aber auch hier die Präsentationen unter indischen Umständen über die Bühne: „Pünktliches Beginnen“, Handys klingeln, es ist ein munteres Rein- und Rausgehen, Klimaanlagen laufen auf den höchsten Touren und natürlich war auch ein Powercut mitdabei. 
Nun ist es aber schon bald wieder Zeit das Finanzherz von Indien zu verlassen. Die meisten von uns haben  diese Woche ein Ticket nach Goa gebucht um dort in der Fokuswoche zu entspannen und etwas Party zu machen. Andere zieht es in den Norden oder an die Ostküste. Es war eine tolle und lehrreiche letzte Woche in Mumbai und wir verlassen die riesen Metropole mit einem guten Gefühl.            

Jung Patrick   

 




Woche 10 | Citytour und Apero in Bangalore


Am Samstag fand die Citytour durch Bangalore statt. Wir teilten uns, anders als bei den bisherigen Stadtbesichtigungen, in vier Gruppen auf. Dadurch war die ganze Koordination etwas einfacher. Wir fuhren durch verschiedene Stadtteile. Unteranderem die sehr strukturierten Viertel und auf der gegenüberliegenden Seite gleich die unorganisierten Wohnbauten. Weiter zeigten sie uns den Citymarket mit den vielen kleinen Geschäften und Marktständen, in dieser Strasse ging es hektisch zu und her.
Als Abschluss dieses Tages waren wir noch bei Jürg Grunder zu Hause zu einem Sonnenuntergangs-Apero eingeladen. Die Stadt macht mir gegenüber einen freundlichen und recht sauberen Eindruck, jedoch sieht das Wachstum dieser Stadt ziemlich unkontrolliert aus. 

Schmid Cornelia






Woche 10 | Kulturschock reloaded


Aus Nepal, Goa und Chennai kehrten wir aus unseren Fokuswoche-Ferien zurück in den indischen Alltag. Aus Ruhe und Entspannung wurden wieder Lärm und Hektik. Es war wohl
für uns alle ein (zweiter) kleiner Kulturschock.

In Bangalore angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft im
United Theological College an der Miller’s Road. Zwar kommen die Zimmer nicht mehr an den (schon beinahe luxuriösen) Mumbai-Standard heran, doch ist das College-Areal dermassen weitläufig, ruhig und grün, dass schon beinahe wieder Fokuswoche-Stimmung aufkommt.

Gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft hatten wir die Möglichkeit, einen weiter Campus des indischen Star-Architekten Doshi zu besichtigen. Inspiriert vom Meister, beginnen wir nun für unsere letzte Task in Viererteams selbst einen Campus zu designen.

Rubin Patrick 



 

Woche 9 | ab in die Fokuswoche

Nach zwei unglaublich interessanten und eindrücklichen Monaten im Land der Vielfalt stehen wir bereits in der Hälfte des diesjährigen IN:CH Studios und können uns auf eine wohlverdiente Woche Freizeit freuen. Viel haben wir gelernt in Umgang mit der neuen Kultur und mittlerweile hat sich jeder einleben können. Und doch kam eine Woche Auszeit vom intensiven und bisweilen anstrengenden Alltag hier für jeden gerade gelegen. Der Gedanke des karibischen Flairs hatte es uns angetan und so flogen die meisten von uns für eine Woche in die Wohlfühloase Goa. Idyllisch schöne Landschaften abseits von Verkehr und Grossstadtleben erwarteten uns. Der eigene Bungalow war nach den vergangenen Wochen der doch etwas strapazierten Privatsphäre ein Luxus unschätzbaren Wertes. Gerade mal eine halbe Minute von Strand und Meer entfernt war man mit den besten Voraussetzungen gesegnet, richtig entspannen zu können. Die meisten Tage bestanden aus nicht viel mehr als aus Schlafen, Baden und köstlichem Essen. Nach dieser Woche der unbegrenzten Möglichkeiten seinen eigenen Bedürfnissen nach zu gehen sind wir gerüstet für den letzten Teil in Bangalore. Wir dürfen gespannt sein, was uns erwartet.

Rieder Felix