IN:CH Studio

IN:CH is a transcultural and interdisciplinary organisation, which aims to bring positive changes through design and innovation to all strata of the society. Our strength comes from both the Indian and the Swiss cultures.

Sonntag, 22. Februar 2015

IN:CH SONDERSCHAU | KORNHAUSGALERIE BERN

Zum Abschluss des IN:CH Studios werden im Kornhausforum Bern während der Jahresausstellung Architektur ausgewählte Arbeiten & Einblicke aus dem IN:CH 2014 gezeigt.


4. – 20. März 2015
Kornhausforum // Galerie
Kornhausplatz 18, 3011 Bern
Di – Fr 12:00 – 19:00, Sa/So 11:00 – 17:00

Eintritt frei // ausgenommen Museumsnacht CHF 25.-


Es handelt sich sich um Impressionen, Berichterstattungen, Analysen, Videos, Planungen und Ausführungen zum  Thema «Urban Subcultures»  - aufgenommen und umgesetzt an den Destinationen Cochin, Ahmedabad, Mumbai und Bangalore von Studierenden aus den Bachelorstudiengängen Architektur und Bauingenieurwesen.

In einer Lounge werden wir eine kurzen Dokumentarfilm zeigen, welcher im IN:CH 2014 entstanden ist - es gibt viele interessante Einblicke in den Studienalltag sowie kurze Stellungnahmen der IN:CH Coaches, beispielsweise von Yatin Pandya (Footprints E.A.R.T.H) und Chitra Vishwanath (Biome Environmental Solutions).

Auf einer knapp 20m langen Infographik werden die einzelnen Phasen - Vorbereitung, Einführung, Ahmedabad, Mumbai, Fokuswoche, Bangalore sowie die Evaluation - kurz beschrieben. Es werden nicht nur die Aufgabenstellung und Methodologiegn aufgezeigt, sondern mittels Photographien ein Blick hinter die Kulissen - nämlich in den Studienalltag - gewährt.

Selbstverständlich werden auch Events stattfinden:

Donnerstag, 5. März 2015, 19.00 Uhr
PRÄSENTATION IN:CH STUDIO 2014
Studierende stellen das Projektsemester in Indien vor

Donnerstag, 12. März 2015, 19.00 Uhr
PROJEKTE NACHHALTIGER ARCHITEKTUR IN INDIEN
Jürg Grunder | IN:CH architects and planners | Indien

Freitag, 20. März 2015, 18.00 – 02.00 Uhr
MUSEUMSNACHT
Kurzfilmbeiträge aus dem IN:CH Studio in Indien

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher an der "Sonderschau IN:CH".

Mit lieben Grüssen,
Jürg Grunder, Bettina Steuri & Gionatan Vignola für das IN:CH Team









Dienstag, 24. Juni 2014

...UND SO GEHT ES WEITER...

Das diesjährige IN:CH Studio war sensationell - ein Highlight reihte sich an das andere! Die Studierenden - aus der Schweiz, Indien & Spanien - waren unglaublich motiviert, setzten sich ein, zeigten Engagement und erarbeiteten tolle Projekte! Besonders gefreut haben wir uns über den Einsatz in Bangalore - die Projektvorschläge als auch die anschliessende Realisierung waren schlicht umwerfend und haben unsere Erwartungen übertroffen! In 6 Wochen haben die Studierenden 6 Projektvorschläge erarbeitet, den Projektbeteiligten inkl. Budgetplanung vorgestellt und anschliessend umgesetzt.

Die Schlusspräsentationen des diesjährigen IN:CH Studio's fanden bei swissnex India statt. Bei der anschliessenden Ausstellung wurden Projekte aus Bangalore als auch den anderen Stationen des IN:CH 2014 gezeigt.

Die realisierten Projekte aus Bangalore wurden viel beachtet - die Times of India als auch andere Zeitungen berichteten über die Arbeiten der Studierenden. Der Juni Newsletter von swissnex India stellte das IN:CH 2014 & die Ausstellung im Leitartikel vor.

Wir freuen uns sehr über diese Aufmerksamkeit & sind darauf natürlich auch ein bisschen stolz.

Drei Bauingenieure - Christian Ackeret, Kevin Sigl & Jeremias von Weissenfluh - werden diese Woche ihre Thesisprojekte in Burgdorf vorstellen. Wir wünschen den Dreien viel Erfolg.

11 indische Studierende von unserer Partneruniversität in Mumbai - Kamla Raheja Vidyanidhi Institute for Architecture and Environmental Studies - kommen im August für eine AHB - Summer School in die Schweiz. 5 Studierende werden zwei Wochen im Lötschental verbringen, 6 Studierende werden nach Berlin reisen. Die letzte Woche findet dann wieder in Burgdorf statt. Während der dreiwöchigen Summer School werden sie regelmässig von ihren Eindrücken & Erlebnissen erzählen - natürlich hier auf dem IN:CH Blog.

Die indischen Studierenden sind noch auf Praktikumssuche - wer etwas weiss oder Interesse hätte, melde sich doch bitte bei Bettina Steuri (bettina.steuri@bfh.ch).

Bis bald, 
Euer IN:CH Team
Jürg Grunder, Pria Joseph, Gionatan Vignola & Bettina Steuri

Bilder u.a. von Vatsal Upadhyay






























Samstag, 7. Juni 2014

WOCHE 16 | BYE BYE INDIA

Alles was ein Anfang hat, hat auch ein Ende (leider). So auch unser IN:CH Studio.
 
Am Montag hiess es für die meisten früh aufstehen, um sich parat für die Abschlusspräsentation zu machen. Präsentiert wurden die sechs Projekte bei Swissnex India in Bangalore. Swissnex ist ein Netzwerk von Technologie- und Wissenschaftsaussenstellen, die Institutionen des Schweizer Hochschul- und Forschungsbereich bei deren Internationalisierungsbestrebungen unterstützen. Geführt wird Swissnex vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in enger Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Nach den Präsentationen fand eine Ausstellung der Projekte statt. Arbeiten aus dem gesamten IN:CH Studio wurden ausgestellt: von Cochin, Wayanad über Ahmedabad bis Mumbai sahen auch wir wieder unsere Arbeiten und Projekte, welche wir in den letzten 16 Wochen be- und erarbeitet haben.
Nicht nur für die vielen Besucher war es eindrücklich zu sehen was wir in dieser Zeit alles erlebt und geleistet haben. Die Ausstellung war auch für uns eine Art Rückblick, welcher viele Erinnerungen hervorrief. Es wurde diskutiert, erzählt und die letzten paar Stunden zusammen genossen. Am Abend wurde noch ein letztes Mal gefeiert.

Am Dienstag wurde es dann nun ernst, nach dem Packen - was für viele nicht gerade eine leichtes Unterfangen war - trafen wir uns ein letztes Mal zum Brunch. Eine kleine Überraschung am Morgen war ein weiterer Artikel über das IN:CH 2014 in der Zeitung „Times of India. Die „Times of India“ ist übrigens die auflagenstärkste englischsprachige und die drittgrösste Zeitung weltweit.

Nachdem wir uns gestärkt haben, galt es sich zu verabschieden. Für einige eine Erlösung, um nach Hause zu gehen zu können. Für andere war es eher schwer, sich von den neuen Freunden und Kollegen zu verabschieden. 

Doch eines ist klar, es war für alle eine Lebensschule mit super Erfahrungen und vielen Erinnerungen welche ein Leben lang bleiben.

Bye Bye India...

Text & Bilder von Christian Ackeret
 








Montag, 2. Juni 2014

WOCHE 15 | DER ENDSPURT IST IN VOLLEM GANGE


Der Endspurt ist im vollen Gange. Alle Gruppen sind schweisstreibend damit beschäftigt, ihre Projekte zu vervollständigen. Nebenbei sind da noch das Video, welches den Prozess veranschaulichen soll, wie auch die obligaten Plakate und Dokumentationen, um die Produkte bestmöglich zu verkaufen.

Diese Ausgangslage führt zu etlichen Zusammenstössen und Spannungen. Die Nerven verschiedener Mitstreiter liegen blank. Auch Kleinigkeiten ausserhalb des Arbeitsklimas, führen zu Konflikten. Dennoch gibt es noch glückliche Momente, welche alles andere vergessen lassen.

Da wäre zum einen der Besuch einer Journalistin auf diversen „Sites“, welche Fragen über die spannenden Projekte, aber auch das IN:CH Studio im Allgemeinen stellte. Die Befürchtung, dass diese Recherche nie veröffentlicht werden wird, stellte sich nach 4 Tagen ein, als eine halbe Seite in einer Zeitung publiziert wurde. Beinahe sämtliche Studierende sind somit bereits zum zweiten Mal (siehe Wayanad) mit einem Foto in den Reihen der indischen Prominenz und somit in der Mediengeschichte Indiens verewigt :-)
 
Ein weiterer, gute Stimmung bringender Fakt ist, dass sämtliche Projekte sehr gut vorangeschritten sind und somit der indischen Gesellschaft übergeben werden können.

Dennoch sind die letzten Tage, welche wir in Indien verbringen dürfen, von harter und intensiver Arbeit geprägt. Dies führt zu gedrückter Stimmung, da die letzte Zeit des interkulturellen Austauschs nebst der Arbeit nicht mehr richtig genossen werden kann.

Der Gedanke, dass ein Tag nach der Final Jury (Montag), die Wege bereits auseinander gehen werden, trübt die Stimmung massgeblich. 
Ein Lichtblick jedoch besteht, denn die indischen Studenten werden bereits im August die Schweiz besuchen, um eine Summerschool zu absolvieren. Somit haben „wir“ Schweizer die Gelegenheit, unser Land und unsere Kultur zu zeigen und allenfalls auch die ein oder andere Sache zu erklären...


Text von Dominic Antener | Fotos von sämtlichen Gruppen

















Sonntag, 25. Mai 2014

WOCHE 14 I INDISCHE BAUSTELLEN

Wir biegen auf die Zielgerade ein. Uns bleiben noch knapp fünf Tage, um die Projekte in der Realität auszuführen und unsere Arbeit mittels Plakaten, Dokumentationen und Videos zu dokumentieren.

Gerade das Bauen ist unter den hiesigen Bedingungen, welche uns trotz mittlerweile längerem Aufenthalt doch immer mal wieder überraschen können, ein nicht ganz einfaches Unterfangen. So machen mangelnde Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Preisnachverhandlungen wie auch das Klima zumindest uns Europäern das Leben schwer. Zum Glück ist dies aber nur eine Seite des Bauens. So trifft man immer wieder auf Leute die einem gerne helfen dies und das zu erledigen. Auch kann die Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitern die kein Englisch sprechen auf der Baustelle trotz Sprachbarriere sehr lustig sein - die Witzeleien untereinander erfolgen dann halt mehr via Zeichensprache.

Alle Gruppen sind mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen, aber mit gleich viel Engagement und Herzblut dabei ihre Aufgaben zu bewältigen. Es ist sehr spannend mitanzusehen, wie jede Gruppe ihren ganz eigenen Weg mit Erfolgen und Rückschlägen geht.

Letzten Mittwoch kehrte die Gruppe, welche über eine Woche in Mysore war, um ihr Projekt in einem Slum zu realisieren, erfolgreich zurück. Sie schafften es, ihren geplanten Gemeinschaftsraum mit rund 12 Stunden schweisstreibender Arbeit pro Tag komplett fertigzustellen. 

Eine andere Gruppe ist mit der aufwändigen Beschaffung von alten Pet-Flaschen und Aludosen sowie deren Verarbeitung zu einem Verkaufsstand beschäftigt. 
 
Auf einem Schulhausplatz ist eine weitere Gruppe am Betonieren und Bambus zurechtschneiden, um den Schülern im heissen Sommer einen schattigen Platz zum Spielen zu bieten.

Im etwas kleineren Massstab ist derweil eine Gruppe dabei, ihre designte Müllsammelstelle mit einem Metallbauer zusammen zu schweissen. 

Das Projekt "Waste Garden" meiner Gruppe, welches bereits im vorherigen Blogeintrag vorgestellt wurde, schreitet derweil gut voran. Der erste Würfel aus Glas ist mittlerweile fertiggestellt und zwei weitere sind begonnen.

Mit dieser Ausgangslage hoffen wir auf eine möglichst reibungslose letzte Woche um am Ende mit tollen fertig realisierten Projekten dazustehen..

Text von David Bühler

Bilder von David Bühler, Jürg Bührer, Sarah Furter, Samuel Glatthard & Janic Wuillemin