IN:CH Studio

IN:CH is a transcultural and interdisciplinary organisation, which aims to bring positive changes through design and innovation to all strata of the society. Our strength comes from both the Indian and the Swiss cultures.

Sonntag, 11. März 2012

IN:CH 2012 First Impressions

Sonnenuntergang in den Backwaters.
Tempelbesuch in einem kleinen Dorf zwischen Trichy und Bangalore. Nicht nur wurde uns Zugang in den Kern des Tempels gewährt, wir konnten sogar eine Zeremonie für eine verstorbenene Frau mitverfolgen, welche sehr eindrücklich war.


Die erste Woche diente uns vor allem als Eingewöhnungs- und Annäherungsphase für Indien. Der viel gerühmte Kulturschock ist bisher nicht eingetreten, dies mag auch daran liegen, das Fort Cochin, unser Startpunkt, touristisch gut erschlossen ist und europäische Einflüsse in Architektur, Religion und auch Kleidung spürbar sind. Nach drei spannenden Tagen in Cochin und ersten Impressionen und Erkenntnissen verliessen wir die Stadt Richtung Backwaters. In kleinen Bungalows untergebracht, verbrachten wir dort einen Tag mit dem Erkunden der Kanäle mir einem kleinen Boot, welches durch einen knapp 70 jährigen gestachelt wurde.
Am nächsten Tag fuhren wir mit einem öffentlichen Passagierboot nach Kottayam. Dort erwarteten uns unsere Fahrer, mit welchen wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft nach Kumily fuhren.
Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir das kleine Dorf, in welchem wir eine Plantagenbesichtigung vornahmen und dabei über verschiedene Gewürze und Pflanzen aufgeklärt wurden.
Mit der Fahrt nach Trichy über Madurai und dem Besuch der dortigen Tempelanlagen verbrachten wir den nächsten Tag. Nach einer Übernachtung in Trichy fuhren wir die restliche Strecke nach Bangalore, wo wir am Montagabend ankamen.

Fort Cochin grenzt direkt an das Meer und diente früher als wichtiger Handelshafen für die Portugiesen und Briten. Bei einem Spaziergang durch die Stadt konnten wir die verschiedenen Einflüsse der jeweiligen Machthaber immer noch spüren. Der Hafen ist immer noch ein wichtiger Teil der Stadt, jedoch gewinnt der Tourismus zunehmend an Bedeutung. Dieser wird jedoch durch die Konzeptlosigkeit der Inder erschwert, welche zum Beispiel direkt an der Uferpromenade eine Raffinerie bauen.

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