EEEEEEEEEh! AAAAAAAAAAAAh! – Mit diesem
doch sehr markdurchdringenden Ruf, werden wir hier in Ahmedabad jeden Morgen
aus dem Schlaf gerissen. Der Grund für diesen Krach blieb uns einige Tage
rätselhaft. Ambica, eine indische
Studentin, klärte uns auf. Es sei dieser Inder, der jeden Morgen seine Karre
herumstosse. Er versucht seinen Chai Tee zu verkaufen und würde nach alten
Zeitungen Fragen, die er dann seinerseits weiterverkaufen will.
Während den ersten Tagen besichtigten
wir mit Yatin Pandya, einem Architekten hier aus Ahmedabad, sieben Campusse, bedeutende Gebäude aus der
Moderne, Tempel und Moscheen. Ein vollgepacktes Programm, zumal wir daneben
auch noch einige Vorlesungen hatten.
Der Abstecher in die Slums, um die
Schule von Yatin Pandya zu besichtigen, war für mich ein besonderes Erlebnis.
Als westlicher Touristin durch diese Gassen zu laufen, dabei die Armut, der Lebenswille und die Freude der
indischen Bewohner gleichzeitig zu fühlen - dies war eine neue Welt.
Die Frage, ob man hier den Fotoapparat
hervornehmen will, hat jeder für sich entschieden. Ich habe Fotos gemacht, weil
man, meiner Meinung nach, manchmal auch dort hinsehen muss, wo es nicht einfach
ist.
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