Wie bereits
bekannt, teilte sich unsere Gruppe während der Fokuswoche auf, wobei es die
meisten nach Goa, andere jedoch auch weiter in den Norden, gar in den Himalaya
verschlug. In Goa gab es einige, welche
sich im weniger kommerziellen Süden niederliessen, während eine kleinere Gruppe im nördlichen Teil residierte. Zu
jener Gruppe gehörte auch ich mit einigen Freunden. Schnell hatten wir uns in
unserem wunderbaren Resort eingelebt und uns wurde bewusst, dass wir in Goa
einen relativ geregelten Tagesablauf erwarten durften. Meist wurde bis in den
Nachmittag hinein ausgeschlafen, daraufhin machte man sich direkt auf den Weg
zu einem der vielen Strände. Unterwegs wurde zu Mittag gegessen (das Frühstück
mussten wir meist überspringen). Nachdem wir bis in den Abend am Strand
sonnten, badeten und Fussball spielten, machten wir uns auf unseren gemieteten
Rollern wieder auf den Rückweg ins Hotel. Hier mussten wir uns bereits auf
unsere nächtlichen Ausflüge in eine der zahlreichen Bars und Clubs vorbereiten.
Glücklicherweise konnten uns unsere indischen Mitstudierenden in Mumbai bereits
mit zahlreichen Tipps und Adressen ausrüsten, so dass wir jederzeit wussten, wo
wir vorzüglich zu Abend essen konnten oder auch wo wir am besten unseren
Ausgang ausschweifend geniessen konnten.
Natürlich
waren wir auch jederzeit bemüht, etwas Abwechslung in den geschilderten Alltag
zu bringen. So suchten wir immer wieder neue Strände auf, nördlich wie auch
südlich unserer Residenz. Hier fielen uns grosse Qualitätsunterschiede
bezüglich Sauberkeit und/ oder der Verpflegungsmöglichkeiten auf.
Ein
"kulturelles" Highlight unserer Reise in Goa bildete der Besuch des
Anjuna Flea Markets, einer der grössten Märkte im Bundesstaat. Dieser findet
jede Woche am Mittwoch statt und lockt tausende kaufhungrige Touristen zum
stöbern und handeln an. Verkauft wird jedoch derselbe Ramsch, den man auch die
ganze Woche durch in den vielen Geschäften an den Stränden kaufen kann.
Text & Bilder von Arion Katana

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