Es
war jedenfalls eine der wenigen „normalen“ Wochen hier im Mittleren Osten. Aber
was heisst da normal? Der Anfangsschock ist überwunden, Reisen sind nicht mehr
zu bewältigen, mit Bangalore sind wir bereits auf Tuchfühlung gegangen, Abgabe
ist in vier Wochen. Zeit für ein wenig Alltag hier in der Fremde!
Und
wie: Jeden Tag wird von ‚Nine to five‘ gearbeitet, am Abend gibt es ein
ausgiebiges Znacht, danach eine Runde Cricket oder Fussball gespielt und je
nach Laune noch eine Runde Billard in der Bar angehängt. Sie denken nun das tönt
ruhig, beschaulich oder gar langweilig. Falsch gedacht! Will man zur Ruhe
kommen, halten mindestens die Moskitos einem auf Trab (alles andere erspare ich
Ihnen jetzt ;-)). Gemütlich zu Abend essen gehen? Nicht ohne nerv- und
zeitraubende Diskussionen mit den Rikshaw-Drivern um den vermeintlich
angemessenen Preis.
Aber
genug gejammert. Indien vermag einen nämlich stetig neu zu überraschen. Sei es
bei der Site-Visit, wenn auf einmal Gänse und ein Stretch-Golfcart entgegenkommen.
Oder man unvermittelt beim Chai-Tee um die Ecke ein nettes Gespräch führt und
darauf Geschenke bekommt (in diesem Fall Zigaretten, ein Luxus sondergleichen
hier in Indien) – Ablehnen? Keine
Chance!
Kurz
selbst der Alltag hier vermag einen ständig neu zu überraschen und es ist eine
unschätzbare Erfahrung unter diesen Bedingungen studieren und arbeiten zu
dürfen.
Ps:
Danke Jürg für das Znacht bei dir!
Text & Bilder von Samuel Glatthard
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