IN:CH Studio

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Mittwoch, 7. Mai 2014

WOCHE 11 | WAS GIBT ES DA ZU ERZÄHLEN?


Es war jedenfalls eine der wenigen „normalen“ Wochen hier im Mittleren Osten. Aber was heisst da normal? Der Anfangsschock ist überwunden, Reisen sind nicht mehr zu bewältigen, mit Bangalore sind wir bereits auf Tuchfühlung gegangen, Abgabe ist in vier Wochen. Zeit für ein wenig Alltag hier in der Fremde!

Und wie: Jeden Tag wird von ‚Nine to five‘ gearbeitet, am Abend gibt es ein ausgiebiges Znacht, danach eine Runde Cricket oder Fussball gespielt und je nach Laune noch eine Runde Billard in der Bar angehängt. Sie denken nun das tönt ruhig, beschaulich oder gar langweilig. Falsch gedacht! Will man zur Ruhe kommen, halten mindestens die Moskitos einem auf Trab (alles andere erspare ich Ihnen jetzt ;-)). Gemütlich zu Abend essen gehen? Nicht ohne nerv- und zeitraubende Diskussionen mit den Rikshaw-Drivern um den vermeintlich angemessenen Preis. 

Aber genug gejammert. Indien vermag einen nämlich stetig neu zu überraschen. Sei es bei der Site-Visit, wenn auf einmal Gänse und ein Stretch-Golfcart entgegenkommen. Oder man unvermittelt beim Chai-Tee um die Ecke ein nettes Gespräch führt und darauf Geschenke bekommt (in diesem Fall Zigaretten, ein Luxus sondergleichen hier in Indien) –  Ablehnen? Keine Chance!

Kurz selbst der Alltag hier vermag einen ständig neu zu überraschen und es ist eine unschätzbare Erfahrung unter diesen Bedingungen studieren und arbeiten zu dürfen.

Ps: Danke Jürg für das Znacht bei dir!

Text & Bilder von Samuel Glatthard










 

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