IN:CH Studio

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Dienstag, 1. April 2014

WOCHE 6 | WORK LIFE BALANCE in INDIEN

Nach kurzer Erholungszeit von der langen Zugreise waren wir bereit für die zweite Task. Die Aufgabe besteht darin das Abfallmanagement der Stadt Mumbai zu analysieren. Als Informationen dienten uns als kleiner Teil Thesis-Arbeiten und rare Statistiken, als grösserer Teil holten wir uns Informationen der direkt involvierten Personen. Bei der letzteren Informationsbeschaffungsmethode kamen wir in direkten Kontakt mit Märkten, Slums, Bürokomplexen, etc.
Auf den Märkten konnten wir sehen, dass nicht der Verkauf alleine, sondern auch die Zubereitung der Waren ein Teil des Marktes ist. Dies war teilweise nichts für schwache Nerven. Vor allem im Bereich des Fleisch-, Fisch- oder Poulethandels und speziell in deren Abfallprodukten gab es starke visuelle und nasale Neuheiten für uns.

Insgesamt fanden wir eine grosse Vielfalt an diversen Abfallketten und konnten einigermassen einordnen, wie viele Personen vom Kehrrichtwiederverkauf Anteil haben.

Diese Woche war also ein Zusammenspiel zwischen Informationsbeschaffung und Aufbereitung. Dazu kamen viele Inputs von den indischen Assistenten und von externen Fachleuten, wie zum Beispiel einer Abteilungsleiterin der Bombay Municipal Corporation. Durch sie konnten allfällige Unklarheiten oder Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.

Als Ausgleich zum arbeitsintensiven Alltag verwöhnen uns die indischen Mitstudierenden mit ihrer Kenntnis von guten Restaurants. Wir kamen sogar in den speziellen Genuss von Rindfleisch (Dies zum Glück ohne sichtbare Zubereitung).

Auch bei der Freizeitgestaltung zeigen unsere indischen Freunde grosses Engagement, um uns eine unvergessliche Zeit zu bereiten. So kamen wir in den Genuss von tollen Partys und tollen sportlichen Aktivitäten wie Kricket oder Fussball. Die Sportuninteressierten genossen anstelle von verschwitzten Shirts mehrere auf 0°C heruntergekühlte Malls.

Jeder kam also nebst knochenharter Analysearbeit auf seinen Erholungsgenuss. So können wir auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken und sagen, dass wir nun eine Klasse sind und kein Exchange Programm mehr.


 Text & Bilder von Noah Müller











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